Poolpflege


Ich habe 1998 mit einem 5m Pool 1,20 tief angefangen und habe heute noch viel Freude daran. Natürlich habe ich nicht an einem Sandfilter gespart. Ohne den sollte man das Geld für den Pool lieber anders anlegen. Angefangen habe ich mit den üblichen Mitteln aus dem Baumarkt. Chlor, Flockungsmittel, Algizid   etc. Nach mehreren Wasserumschlägen (grüne Tunke) habe ich mich schlau gemacht. Als erstes habe ich mir einen digitalen  PH-Messer zugelegt. Dann habe ich  Kombitabs gekauft. Die enthalten u.a. Chlor, Flockungsmittel, Algizid. Mit den Pillen komme ich sehr Preiswert über die Badesaison (ca.20 €). Aber wichtig ist immer der PH-Wert.



Der richtige pH-Wert ist das A & O eines gepflegten Pools.

Liegt er zu hoch, hinterlässt der leise rieselnder Kalk hartnäckige Spuren an den Beckenrändern und Badeleitern. Gleichzeitig nimmt die desinfizierende Wirkung des Chlores bei einem zu hohen pH-Wert erheblich ab. Schleimhaut und Augenreizungen nehmen dagegen zu.
Ist der pH-Wert zu niedrig, besteht Korrosionsgefahr für Metallteile und mörtelhaltige Fugen.
Aus diesem Grund kommt der Bestimmung des pH-Wertes ausschlaggebende Bedeutung zu. Der optimale pH-Wert ist deshalb die Basis aller weiteren Maßnahmen. Idealerweise sollte er zwischen 7,2 und 7,4 liegen, damit die Voraussetzungen für eine wirkungsvolle Wasserpflege gegeben sind.
Kontrollieren Sie regelmäßig in kurzen Abständen (einmal pro Woche) den pH-Wert, denn der pH-Wert verändert sich. Bei schneller Erwärmung des Wassers, Gewitterregen steigt er zum Beispiel. Für schnelle Hilfe sollte immer ein Eimer PH-plus und PH-minus griffbereit stehen. Ohne richtig eingestellten PH-Wert kann man Chemie reinschütten wie man will. Es funktioniert nicht! Mit diesen Tipps gibt es zum Beispiel auf unserer Straße keinen einzigen Pool der trübes Wasser hat. Sollte es doch passieren liegt es immer am PH-Wert!

Steffen Rost



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